Und weiter hält das sommerliche Traumwetter an. Den Gardasee überquere ich muskelschonend mit der Fähre. Ab Sirmione wird's dann sehr ländlich und später auch recht eintönig. Das einzige was die nächsten 3 Tage für Abwechslung sorgt ist der Gegenwind: mal kommt er von vorne rechts, mal von vorne links.
Aufgrund mangelnder Campingplätze zelte ich eine Nacht auf einem Bauernhof. Abends tingeln ein paar Hühner ums Zelt und mitten in der Nacht kräht ein verrückter Gockel; irgendwer hat sowas mal Biolärm genannt ;-)
Meine Mittagspausen verbringe ich meistens in urigen Trattorias, die es in jedem Dorf gibt; hier scheint die Zeit still zu stehen.
In Riccione treffe ich dann die Andrea, die dort ne Woche Beachvolleyball spielt.
Nach zwei Tagen chilligem Strandleben und viel Pizza, Pasta und Vino Rosso sind alle Energiereserven wieder aufgefüllt; es geht weiter nach Ancona, von wo aus ich mit dem Schiff nach Griechenland fahre.