Sonntag, 20. Mai 2012

update: 12.03.2010

aktuell in: zurück in München

gefahrene Kilometer: 16700

Laos


Samstag, 05. September 2009 um 01:43 Uhr
Urlaub in Laos

Auch Langzeitradler brauchen mal Urlaub und so stehen die letzten Wochen ganz im Zeichen der Erholung.

In Bangkok treffe ich mich mit der Andrea und nach zwei Tagen akklimatisieren machen wir uns auf den Weg nach Laos.

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Akklimatisieren in Bangkok

Das Land ist etwas kleiner als Deutschland, hat jedoch nur 6 Millionen Einwohner.

In der Hauptstadt Vientaine ist nicht viel los und so geht es mit dem Bus in 10 Stunden über holprige Straßen in den Norden nach Luang Prabang. Die meiste Zeit der Fahrt kleben wir am Fenster und staunen über die atemberaubende Landschaft.


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Stupa in Vientaine


Rund um das verschlafene Luang Prabang gibt es jede Menge zu tun: auf Elefanten durch den Dschungel reiten, an Lianen schwingen und Wasserfälle runterspringen.
Und natürlich wollen Tempel in allen Formen, Farben und Größen besichtigt werden; nicht umsonst gehört die Stadt zum Weltkulturerbe. 

Zeit- und bandscheibenschonend fliegen wir von dort zurück nach Vientaine und nehmen nochmal 12 Stunden Geschaukel im Nachtbus auf uns, um in den Süden von Laos nach Pakse zu fahren.

Die Gegend um Pakse erkunden wir ausgiebig auf eigene Faust. Dazu leihen wir uns ein Mofa aus und fahren erstmal aufs Bolaven Plateau. Bei herrlich kühlen Temperaturen tuckern wir an zahlreichen Bananen- und Kaffeeplantagen vorbei. Zwischendruch erkunden wir immer wieder einen der tosenden Wasserfälle.
Morgens werden wir vom Kreischen der Affen aufgeweckt, die uns auf dem Baum vor unserem Fenster ihr morgendliches Workout vorführen; jetzt sind wir wohl wirklich am Ende der Zivilisation angekommen.

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Auf dem Mofa durch Südlaos


Weiter geht es auf holprigen Lehmpisten durch dichten Dschungel in Richtung Mekong. Dabei werden wir in jedem Dorf von winkenden und "Sabaidy" rufenden Kindern begrüßt. Autos begegnen uns auf den Straßen kaum - statt dessen jede Menge Geviech wie Hühner, Ziegen, Wasserbüffel und Hängebauchschweine.

Die letzten beiden Tage verbringen wir auf einer kleinen Insel mitten im Mekong. Die Hängematte vor unserer Bambushütte verlassen wir nur, um einen neuen Caipi-Lao zu holen.

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Donnerstag, 08. Oktober 2009 um 09:26 Uhr
Nochmal nach Laos

Von vielen Leuten wurde ich in den letzten Wochen vor dem Straßenverkehr in Vietnam gewarnt. Also disponiere ich kurzfristig um, hole mir ein Visum für Laos und fahre schon bald wieder auf den ruhigsten Straßen der Welt.

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Durch die abgelegenen Dörfer kommen offensichtlich nur sehr selten Touristen. Zumindest lässt die immergleiche Reaktion der Einheimischen darauf schließen:

jemand sieht mich, schreit aufgeregt "Falang!" (Ausländer) und zeigt mit dem Finger auf mich. Dann drehen sich dutzende Köpfe Richtung Straße, schauen erst irritiert und rufen dann heftig winkend "Sabadiii!!" (Hallo)

Ansonsten relativ ereignislos geht es hunderte von Kilometern parallel zum Mekong nach Norden. Zu sehen gibt es überwiegend Reisfelder, zu essen ausschliesslich Suppe.

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Suppe - morgens, mittags, abends

 

So eine Suppe ist ja ab und zu mal ganz nett. Schließlich ist alles wichtige drin - bisschen Fleisch, Nudeln, Grünzeug (oft ungekochte Bohnen!). Aber nach einer Woche und drei bis vier Suppen täglich doch sehr fad.

Hier in Laos bekomme ich auch erstmals die Ausläufer der momentan weiter östlich tobenden Taifune zu spüren; die Temperatur fällt um 10 Grad, und es regnet immer wieder mal.

Irgendwann biege ich dann doch Richtung Vietnam ab. Zumindest Hanoi möchte ich mir unbedingt anschauen. Auf einer kleinen Straße fahre ich zwei Tage lang durch dichten Urwald zur Grenze.

Mehrmals täglich überholen mich LKWs, vollgepackt bis oben mit Hunden. Lebend, versteht sich. Bin mal gespannt, was die Vietnamesen damit machen.

Ziegen und andere Kreaturen

 


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